Winterflucht auf die Kanaren – Fernwanderweg GR132 – Tag 1 – 3
Tag 1 05.02.26 Donnerstag
San Sebastian – Playa de Santiago 23,5 km und 1050 Höhenmeter
Um 8.20 Uhr machten wir uns auf die Socken.
Einmal um die Insel sollte es gehen, auf dem GR132.
La Gomera ist wunderschön, aber unser erster Wandertag auf dem GR132 hatte es in sich. So steil hatte ich es mir nicht vorgestellt. Die großartige Landschaft entschädigte, für die schmerzenden Muskeln.
In Playa de Santiago, dem Ziel der ersten Etappe angekommen reichte die Kraft nur noch für einen Einkauf fürs Abendessen, der eigentlich geplante Restaurantbesuch (es war mein 62. Geburtstag :-)) musste ausfallen und dann fielen wir nur noch todmüde ins Bett unseres Apartments.
Tag 2 06.02.26 Freitag
Playa de Santiago – Alajero 12,8 km und 903 Höhenmeter
Heute ging es erst um 10 Uhr los. Vorher hatten wir noch Frühstück in einem Restaurant. Ersatz für das ausgefallene Gebutrtstagsessen, aber wir waren gestern einfach zu müde gewesen.
Wir kamen gut voran. Es ging zwar stetig bergan, wie immer, aber der Weg war gut zu gehen und die Landschaft war einfach nur schön.
Leider bekam ich plötzlich Magen und Darm Beschwerden und der Kreislauf wollte auch nicht so recht. Die Anstrengung fiel mir immer schwerer. In Alajero angekommen beschlossen wir nach San Sebastian mit dem Bus zurück zu fahren und ein Apartment zu nehmen.
Aber auch das wurde uns nicht einfach gemacht. Da der Bus erst sehr spät fahren sollte versuchten wir ein Taxi zu bekommen. Aber auch nach einigen Anrufen und der Zusage, das spätestens in 20 Minuten ein Taxi kommen würde, kam niemand. Ein netter Tourist, der zum Flughafen von La Gomera wollte nahm uns letztendlich bis dorthin mit. Von dort ging dann auch ein Bus (45 Minuten Fahrt) nach San Sebastian. Was für ein Abenteuer.
Ich war so froh und wollte nur noch schlafen, als wir endlich unser Hotel erreicht hatten.
Bilder von Tag 2:






Tag 3 07.02.2026 Samstag
Zeroday in San Sebastian
Gegen Mittag war der Spuk wieder vorbei und es ging mir wieder gut und ich ärgerte mich ein wenig, dass wir nun hierbleiben mussten und unser Sohn am Morgen bereits mit dem Bus nach Alajero gefahren war um von dort wieder weiter zu wandern.
Wir hatten beschlossen 2 Etappen (3 und 4) zu überspringen und evtl. später nachholen, aber das wollten wir uns noch überlegen.
Am Nachmittag machten wir noch ein wenig Sightseeing durch den Ort, der schon recht interessant war.


















